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ger gleichgültigen Sache, davon zu reden. Sie ſelbſt be⸗ theiligte ſich nie an einem ſolchen Geſpräche, ſondern be⸗ ſchäftigte ſich dann emſiger mit ihrer Arbeit oder verließ auch wohl unter irgend einem Vorwande das Zimmer.
Zwei Tage, ehe Walther das Thal der Fichtenau ver⸗ laſſen ſollte, war der Apotheker mit ſeiner Frau herüber⸗ gekommen und man hatte eine Art von Abſchiedsfeſt be⸗ gangen, viel und heiter von Walther's Ausſichten und Hoff⸗ nungen geſprochen und darauf angeſtoßen. Sie hatte ſich zwar wenig an dieſen Dingen betheiligt, aber ſie war doch zugegen geweſen, hatte ſich nicht entfernen dürfen— erſt dann, als die Gäſte abgefahren waren. Auch dieſe Stunde war vorübergegangen, zuweilen hatten ſich ihre Blicke ge⸗ troffen und dann die ſeinigen vorwurfsvoll auf ihr geruht — und als ſie angeſtoßen„auf ein fröhliches Wiederſehen,“ hatte ihre-Hand ſo ſehr gezittert, daß er es deutlich bemerkt, obgleich ſie bemüht geweſen, es zu verhindern.
Heute nun war der letzte Tag ſeiner Anweſen⸗ heit, der letzte, an welchem ſie ihn ſehen, mit ihm ſpre⸗ chen konnte— und doch ſah ſie ihn faſt gar nicht und hatte noch kein Wort mit ihm geredet. Er ſchien ſie ab⸗ ſichtlich zu vermeiden, und das machte ihr großen Kum⸗ mer, denn ſie quälte ſich mit dem Gedanken, daß ſie vielleicht etwas Unrechtes gethan, worüber er zürne und in ſolcher Unzufriedenheit über ſie von ihr ſcheiden könne.
Der Abend ſich auf das Thal herab— wie


