Teil eines Werkes 
1. Theil (1864)
Entstehung
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Achtzehntes Capitel.

Je längerer Zeit wir bedürfen, um zu einem Ent⸗ ſchluſſe zu kommen, und je ſchwerer es uns wird, dahin zu gelangen, deſto ei ſind wir gewöhnlich in der Ausfüh⸗ rung desſelben. Wir wollen uns gleichſam dadurch den Rücktritt unmöglich und den Schwankungen unſeres In⸗ neren ein ſchließliches Ende machen.

So geſchah es auch mit Walther. Nachdem er ein⸗ u mit ſich einig geworden war, das Anerbieten ſeines Freundes anzunehmen und in die Heimath zurückzureiſen,

drängte es ihn auch, ſofort etwas zu thun, das ihn an die⸗ ſen Entſchluß bände, indem es den Anfang der Ausfüh⸗ rung bilde. Obgleich es ſchon ſpät in der Nacht war und er wußte, daß Briefe erſt morgen Mittag zur nächſten Poſtſtation befördert werden konnten, ſo ſetzte er ſich doch noch hin und ſchrieb an ſeinen Freund und an ſeine Mutter.