Alliance geſchlagen waren, und der verheerende und zer⸗ ſtörende Ehrgeiz des großen Kaiſers in St. Helena ge⸗ feſſelt lag, kehrten ſie zur Heimath zurück. Wir wollen den Empfang der heimkehrenden Krieger, das Wieder⸗ ſehen des Freiherrn, Venner's und Erbach's mit Louiſe und Anna, welches ihre ſchönſten und kühnſten Hoffnun⸗ gen nicht nur verwirklichte, ſondern weit übertraf, wir wollen den Augenblick, in welchem die mit dem eiſernen Kreuze Geſchmückten den Reihen der jubelnden Menge enteilten, um ſich in die Umarmungen derer zu ſtürzen, die ſie ſo ſehr liebten, und von denen ſie ſo ſehr geliebt wurden, nicht weiter ſchildern und könnten mit der kur⸗ zen Nachricht, daß von Haller niemals mehr eine Kunde aus den weiten Schneegefilden Rußlands, wo wir ihn verlaſſen haben, herübergekommen iſt, ſomit dieſen Ro⸗ man ſchließen, glaubten wir nicht, unſeren freundlichen Leſerinnen, welche wir ſo oft genöthigt haben, langwei⸗ lige geſchichtliche und ſogar politiſche Erörterungen zu überſchlagen, noch die nachſtehende Schilderung zum Ende ſchuldig zu ſein.
Es war am Morgen des 18. Oktober in demſelben
Jahre 1815, nur ſechs Wochen nach der Rückkehr der
Truppen, als das Herrenhaus zu Schönberg und mit ihm das ganze Dorf in feſtlichem Schmucke prangte. Die Dorfſtraße hatte ſich in eine grüne Tannenallee ver⸗ wandelt; das Herrenhaus ſo wie der Eingang zur Kirche waren mit Blumen⸗Guirlanden verziert, und die


