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gen. Jedes Mal mußten die Verbündeten das Schlacht⸗ feld räumen, aber jedes Mal war der Verluſt auf bei⸗ den Seiten ein gleicher, obwohl Napoleon in Perſon kommandirte, und ſeine Armee derjenigen der Verbünde⸗ ten weit überlegen war.
Der Rückzug der letzteren ging in völliger Ordnung, ohne irgend welchen Verluſt und ohne jede Entmuthi⸗ gung vor ſich; bei Hahnau wurde vielmehr noch ein glänzendes Reitergefecht geliefert— aber es war doch wieder ein Rückzug, und Oeſterreich zauderte immer noch, ſich für oder gegen zu erklären. Immer näher kamen die feindlichen Heere, und am 1. Juni rückten die Fran⸗ zoſen abermals in Breslau ein. Das preußiſch⸗ruſſiſche Heer ſtand ſüdlich bei Reichenbach, Strehlen und Ohlau. Es waren zwei große Schlachten verloren, und die Haupkarmee war nahe an 60 Meilen zurückgegangen, ſie ſtand ſchon wieder nur noch 12— 15 Meilen von der ruſſiſchen Grenze— aber der Muth und die Begierde, fortzukämpfen, war nicht im Mindeſten geſunken, im Gegentheil ſteigerte ſich die letztere immer mehr, und namentlich brannten die nunmehr wenigſtens mit dem Allernothdürftigſten verſehenen Landwehren vor Verlan⸗
gen, endlich an den Feind zu kommen.
Da erfolgte der Abſchluß des Waffenſtillſtandes, wo⸗ durch auch Breslau für neutral erklärt ward. So ſehr ein Jeder einſah, daß die darin feſtgeſetzte Zeit von ſechs Wochen für die gänzliche Ansrüſtung der jetzt 150,000


