Teil eines Werkes 
3. Band (1859)
Entstehung
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litſch und habe das Unglick gehabt, hier, dicht am Dorfe, die Achſe des Wagens zu zerbrechen.

Ich freue mich unendlich, erwiederte der Freiherr ver⸗ bindlich, daß dieſer kleine Unfall mir das Vergnügen Ihres wenn auch unfreiwilligen Beſuches verſchafft hat, und hoffe nur, daß ſowohl Ihre Frau Gemahlin als Sie ſich in keiner Weiſe beſchädigt haben.

Durchaus nicht, mein Herr, bemerkte die junge Frau, wobei ſie ſichtbar erröthete; wir ſind mit einem kleinen Schrecken davongekommen; aber ich kann es mit meinem Manne nur lebhaft bedauern, daß wir genöthigt geweſen ſind, Ihnen zu einer ſo ungelegenen Stunde mit unſerem Beſuche läſtig zu fallen.

Ich wiederhole, daß ich mich ſehr darüber freue, ob⸗ gleich es ſcheint, als ob Sie in dieſe Verſicherung Zweifel ſetzten. Ich werde indeß Sorge tragen, daß der Scha⸗ den an Ihrem Wagen ſobald als möglich wiederherge⸗ ſtellt werde, und ſollte dies, wie es den Anſchein hat, nicht ſo ſchnell zu bewerkſtelligen ſein, ſo ſteht Ihnen mein Wagen zu Dienſten. Jedenfalls werden Sie mir die Ehre erzeigen, den Mittag bei mir vorliebzunehmen, denn Militſch können Sie bei den langen Tagen immer noch vor dem Dunkelwerden erreichen. Darf ich Ihnen Frau von Saldern und meine Tochter vorſtellen? fuhr er fort, als dieſe eintraten; Herr Banguier Roſen und Frau Gemahlin, fügte er mit einem leichten ſpöttiſchen Lächeln hinzu. 8