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Ich weiß, ich weiß, erwiederte Baumann gutmüthig lächelnd; aber Sie hätten doch Nichts ändern können, und wie ich Ihnen ſchon ſagte, ſetzte er mit einem Blick auf das vor ihm ſtehende kaum berührte Weißbier hin⸗ zu, die Sache hatte ihre ſehr guten Seiten.
Was haben Sie für Nachrichten von Ihrer Tochter?
Von meiner Tochter? wiederholte Baumann, indem ſich ſeine Blicke belebten, es geht ihr gut, ich glaube es wenigſtens. Sehen Sie, fuhr er fort, daß ich im Ge⸗ fängniß gar Nichts von ihr erfuhr, denn man ließ Nie⸗ manden zu mir— das war der Wurm, der an meinem Herzen nagte. Ja, ja, er nagte unaufhörlich,— ſo ein Wurm bringt einen wieder zu dem lieben Gott zurück.— Als ich heim kam, fand ich vier Briefe. Das gute Kind hatte regelmäßig geſchrieben, obgleich ich ihr nur einmal antworten konnte. Die Briefe waren durch Bauern in die Stadt geſchmuggelt, denn Sie werden wohl wiſ⸗ ſen, daß Ihr Förſter und Ihr Freund in förmlichen Krieg mit den Franzoſen gerathen ſind und Aennchen mitten drunter war. Nun, es iſt ihr kein Leid widerfahren, und jetzt iſt ja Friede! Jeröme geht fort, und mein Aennchen, mein liebes Kind, wird zurückkehren!
Seine Augen waren bei den letzten Worten feucht geworden, und offenbar um dieſe Stimmung vor den Anweſenden zu verbergen, nahm er das vor ihm ſtehende Glas wieder und trank es zur Hälfte aus, wobei auf ſeinem Geſicht der Widerwille gegen das ihm verhaßte


