Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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von dem ich überzeugt bin, daß er damit einverſtanden ſein wird. Heute Abend möchte es auch ſchwerlich angänglich ſein, murmelte die Frau; aber was können Sie mit mir für Geſchäfte haben? fuhr ſie wieder lauter fort, indem ſie zugleich den Schein der Laterne mißtrauiſch auf Ru⸗ dolf fallen ließ mein Mann iſt in manchen Dingen ſehr wunderlich, namentlich was Beſuche von unbekann⸗ ten Männern betrifft... Laſſen Sie uns hineingehen, Frau Baumann, unter⸗ brach ſie Ulrich mit beſtimmtem Tone, hören Sie mein Geſuch an, und wenn Sie dann nicht darauf eingehen wollen, ſo ſteht es ja in Ihrem Belieben, es abzuſchlagen. Ich überlege eben, erwiederte die Frau, ohne ſich durch dieſe etwas barſche Redensart einſchüchtern zu laſſen, ob es nicht vorzuziehen ſei, auf das Anhören überhaupt gar nicht einzugehen. Es ſollte mir leid thun, wenn ich mich in Ihnen getäuſcht hätte, bemerkte Ulrich in milderem Tone: ich habe Sie bis jetzt für eine gefällige Frau gehalten, für eine Frau, die das Herz auf dem rechten Flecke hat, die bereit iſt, ihren Freunden in der Noth einen Dienſt zu leiſten, beſonders wenn ihr eigener bekannter Patriotis⸗ mus ſie dazu beſtimmen muß und eine gute Belohnung gewährt wird. Das klingt ja ſehr wichtig, Herr von Venner, wenig⸗ ſtens wichtig genug, um Sie und den unbekannten jun⸗