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ſtand die Schiffsmannſchaft und ſchaute ihn theilneh⸗ mend an.
„Waſſer! Waſſer!“ waren die erſten Worte, die ſei. nen trockenen Lippen entfuhren. Der friſche Trunk wurde ihm gereicht, und nachdem er denſelben bis auf den letz⸗ ten Tropfen zu ſich genommen hatte, ſank er mit einem tiefen Athemzuge abermals machtlos zurück und ſchloß die Augen. Die Labung fachte aber bald ſeine Lebens⸗ kräfte wieder an, er fühlte ſich erfriſcht und geſtärkt und nahm nun auch die Speiſe, die man ihm reichte, zu ſich. Während dieſer Zeit begann er zu überlegen, in welcher Weiſe er ſich dem Kapitän vorſtellen ſollte, da ſeiner Meinung nach hiervon die Art der Behandlung abhing, welche man ihm an Bord zu Theil werden laſſen würde. Er beſchloß, den Namen Rochier, den eine der reichſten und angeſehenſten Creolenfamilien Louiſianas trug, anzuneh⸗ men und ſich für einen Plantagenbeſitzer in dieſem Lande auszugeben. Wenn ihm auch eine innere Stimme dieſe Unwahrheit vorwarf, ſo meinte er doch, daß eine ſo harmloſe Nothlüge erlaubt ſei, zumal in einer ſo ver⸗ zweifelten Lage, wie die ſeinige es augenblicklich war.
„Nun ſagen Sie mir aber, junger Mann, haben Sie denn Schiffbruch erlitten oder ſind Sie über Bord gefallen?“ hob der Kapitän zu Harrh gewandt an und ſetzte ſich neben ihm auf den Fußboden nieder.


