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ritt, näherte er ſich mehr dem Strome, weil dort ein Weg durch den hohen Wald führte, wo er den Strahlen
der Sonne weniger ausgeſetzt war.
In kaum einer halben Stunde hatte er den kleinen Fluß erreicht, an deſſen anderer Seite er wohnte, hielt
in deſſen ſchäumenden, im Mondlicht blitzenden Wellen
ſeinen Hengſt an, um ihn zu tränken und gelangte
wenige Minuten ſpäter zu der zierlichen Einzäunung, die ſein, von dichten hohen Bäumen überſchattetes
einſam gelegenes Haus umgab. Ein ſchlanker Neger⸗
burſch harrte ſeiner dort, öffnete den Eingang und
6 nahm ihm das Pferd ab, nachdem ſein Herr daſſelbe
durch einige Handſchläge auf deſſen breiten ſteinfeſten
3 Hals geliebkoſt hatte. Als Farlands Tritt unter der
Veranda des Hauſes ertönte, öffnete ſich die Thür
deſſelben und eine hohe ſchlanke Mädchengeſtalt trat
mit einem Armleuchter in der Hand aus dem Zimmer
hervor.
„Willkommen, Herr!“ ſagte ſie, indem ſie zur
Seite ſchritt, um ihn in das hellerleuchtete Gemach 3 zuerſt eintreten zu laſſen.
„Guten Abend, Neone. Du haſt vergebens mit dem Abendeſſen auf mich gewartet, ich war bei Ar⸗ nolds drüben,“ ſagte Farland, indem er dem Mädchen die Hand reichte und in die Stube voranging.
Neone war Quadrone und eine von Farlands Selavinnen. Nur der gelbliche Ton ihrer Hautfarbe


