Teil eines Werkes 
5. Band (1860)
Entstehung
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ſo wie die Andern, ſind mit den Negern im Felde und ſammeln trockene Bohnen, antwortete Eleanor.

Iſt James nicht hier geweſen? fragte Frank.

Noch nicht, er baut ja an ſeinem Hauſe und wird ſo früh nicht kommen, erwiederte Eleanor.

Der Junge macht mir Freude. Er hat etwas Tüchtiges gelernt, arbeitet trotz ſeines beſten Negers, und welch braver, ehrlicher Kerl iſt er!

Dein Ebenbild, Frank! entgegnete Eleanor mit zärtlichem Blick, indem ſie aufſtand und ihn küßte.

Auch er erhob ſich jetzt und ſchritt, mit Helen an der Hand, dem Freunde und Nachbarn Farland ent⸗ gegen, der ſeinen Schimmelhengſt einem Neger über⸗ geben hatte und mit einem ſehr großen Hunde hinter ſich durch den Garten herankam.

Farland, ein Deutſcher von Geburt, war der erſte Anſiedler in dieſer Gegend geweſen, zu jener Zeit als dieſelbe ſich noch weit und breit in dem Beſitz der Indianer befand. Er war Arzt, hatte aber ſeine wiſſenſchaftlichen mediziniſchen Kenntniſſe ſeit ſeinem hieſigen Aufenthalt nie anders benutzt, als um unent⸗ geltlich ſeinen, ſich täglich mit jedem Jahr beträcht⸗ licher mehrenden weißen Nachbarn und auch den ihm befreundeten Indianern beizuſtehen, wenn ſie ſeiner Hülfe bedurften. Er war ein Mann im kräftigſten Alter, von ungewöhnlicher geiſtiger und körperlicher Ausdauer, der mit vielen ſchweren Schickſalen ge⸗