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weites Prairiethal, welches, wie ein von Menſchen⸗ hand angelegter Park mit einzelnen Waldſtrichen und dunkeln Baumgruppen geſchmückt, ſich bis zu den felſigen Ufern des gewaltigen Stromes hinzog, in welchen der brauſende Fluß ſich ergoß. Weiter hin in dem duftigen Purpur der Ferne ſtiegen mächtige Gebirgszüge auf, deren eisgekrönte Häupter unter dem durchſichtig blauen Aether in der Sonne er⸗ glänzten, während nach Süden eine offene Grasflur meilenweit ausgedehnt lag und ihre prächtige Blu⸗ menflor in den bunteſten Farben zur Schau trug. Unter der Veranda des Hauſes ſaß eine Frau von hoher, edeler Geſtalt, auf deren Zügen man noch immer die ſeltene Schönheit, die ſie einſt geſchmückt hatte, erkennen konnte. Sie war Eleanor Arnold. Ihre goldigen Locken fielen noch eben ſo reich und glänzend neben ihren Wangen herab, wie vor ſo vielen Jahren, doch ihr edeles Antlitz hatte an Fülle verloren und die Roſen ihrer Wangen waren ver⸗ blichen. Ihre ſchönen dunkeln Augen dagegen hatten ſich nicht verändert, ſie waren in dieſem Augenblick auf ein liebliches dreijähriges Mädchen gerichtet, welches Eleanor zu ſich rief, um ihm einen Leinenhut aufzuſetzen, damit die Sonne ſeinen blendend weißen Nacken nicht bräunen ſollte. Helen, dieſe Kleine, war ihr jüngſtes Kind und ihr Liebling, ohne daß
jedoch deſſen eilf Geſchwiſter ſich über die mindeſte
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