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unter deren Dach hinauf geklettert und ließen in „ ſreichen Traubendolden ihre zarten Blüthen herab⸗ hangen. Rieſenhafte immergrüne Eichen überſchat⸗ teten das Haus und vor demſelben lag ein Blumen⸗ garten ausgebreitet, der durch ſeine ſaubern Anlagen bekundete, daß er ſeine ſorgſame Pflege hauptſächlich durch eine weibliche Hand erhielt. An dem Fuße der Anhöhe, auf welcher die Wohnung ſtand, ſenkte ſich ein ſteiles Ufer in den nicht bedeutenden, aber gewaltig ſtrömenden Fluß hinab, deſſen ſchäumende Wogen ſich hier brauſend gegen ein großes Mühlrad warfen und daſſelbe raſch um ſeine Axe trieben. Dieſe ſetzte eine Schneidemühle in Bewegung, deren ungeheuere Zirkelſäge die ihr durch die Maſchine zu⸗ geſchobenen koloſſalen Baumſtämme mit einer unglaub⸗ 5 lichen Schnelligkeit zu Brettern zerſchnitt, und zugleich trieb das Rad eine Maismühle mit großer Geſchwin⸗ digkeit. Viele wohlgekleidete Neger von friſchem, ge⸗ ſundem Ausſehen und heiterer Miene beſorgten die Arbeiten bei dieſen beiden Mühlwerken, während ein ſchöner, kräftiger, blondgelockter Jüngling von ſechs⸗ zehn Jahren die Aufſicht führte und den Selaven, die ihn ihren jungen Herrn nannten, die nöthigen An⸗ weiſungen bei ihren Anſtrengungen gab. Von der Anhöhe aus ſchweifte der Blick nach Norden über den Urwald, der ſich jenſeits des Fluſſes erhob, dieſem folgend, wanderte das Auge nach Weſten über ein


