Teil eines Werkes 
4. Band (1860)
Entstehung
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vorhanden war, zum bedeutend hervorragenden Manne machen, dort war auch Hoffnung vorhanden, ſich Bereniecen zu erhalten, die ſein Anſehen noch erhöhen würde, und außerdem konnte er dort mit ſeinem Ver⸗ mögen ungemeſſene Schätze erwerben. Er beſchloß, auszuwandern.

Berenice erholte ſich nach und nach wieder ſoweit, daß ſie bei gutem Wetter das Haus verlaſſen konnte. Abends, wenn die Sonne ihre Gewalt verlor, beſtieg ſie auch wieder ihr ſchönes, ſanftgehendes Pferd und beſuchte in Begleitung ihrer Mutter und der treuen Eva ihre Freundinnen in der Nachbarſchaft, oder dieſe verbrachten die Abende bei ihr, wo ſie dann zuſammen wandelnd die Schatten des herrlichen Gartens und nahen Waldes aufſuchten. Die Harfe und das Piano ertönten nicht mehr, deren Klang griff erſchütternd in das Nervenleben der Kranken ein und ſtimmte ſie traurig und ſchläfrig.

Der Verluſt voller Geſundheit drückte ſchwer auf den früher ſo lebenskräftigen Geiſt Bereniecens, traurig und niedergeſchlagen erblickte ſie ihre bleichen, einge⸗ fallenen Wangen im Spiegel, und ihre Zukunft, die ihr früher immer als eine unabſehbare Kette von Freude und Glück erſchienen war, kam ihr jetzt ab⸗ gemeſſen und ernſt vor. Unwillkürlich richteten ſich ihre ſtillen Vorwürfe gegen Ralph, deſſen Eigenliebe und Eigennutz die Urſache zu ihrem unerſetzlichen

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