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wies ihn ſchaudernd und mit einem furchtbaren Blick von derſelben zurück, da ſie in ihm den Mörder ihres Kindes vor ſich ſah. Eva war herbeigeeilt, hob ihre junge Herrin auf ihre kräftigen ſchwarzen Arme und trug ſie, von der weinenden Mutter begleitet, nach ihrem Gemach.
Ralph war ſehr ergriffen; nie in ſeinem Leben hatte ihm ein drohender Verluſt ſo groß geſchienen, als der augenblickliche; er rief Tom an und bat ihn, zu dem Arzt zu jagen, doch derſelbe lehnte es ab, weil die Nacht zu dunkel ſei. Ralph ſtürzte aus dem Hauſe, ſchrie den Negern zu, ihm ſein Pferd zu bringen und nach wenigen Minuten ſaß er ſelbſt auf deſſen Rücken und ſtob auf der Straße dahin, daß die Funken unter den Hufen des flüchtigen Roſſes ſprühten.
Die Verwirrung in Ralph's Haus war groß; die Gäſte ſuchten in ihrer Beſtürzung nach ihren Mänteln und Hüten, begaben ſich zu ihren, unweit des Hauſes angebundenen Pferden und ritten von dannen; nur die Familie Tresecott blieb zurück, um vor ihrem Ab⸗ ſchied Gewißheit über Berenicens Schickſal zu erlangen.
Dieſe lag regungslos, ohne Lebenszeichen, auf ihrem Lager; Elviſe hatte ſich ſchluchzend und weinend zu ihr niedergeworfen und preßte ihre Lippen bald auf die kalte Stirn, bald auf die ſchneeige Hand der


