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aber, ſagte er, ſtrebe Tallihadjo danach, die Regierung und die Gewalt über ſämmtliche Seminolen allein zu bekommen und alle andere Häuptlinge ihrer Rechte zu entſetzen. Er ſei ein Verräther, denn er habe zu beſagtem Zwecke der Regierung in Waſhington An⸗ träge gemacht und derſelben verſprochen, ihr die Hälfte des Landes, welches die Seminolen noch inne hätten, abzutreten, wenn man ihn als alleinigen Herrſcher der Nation anerkennen wolle. Zugleich legte Ralph den verſchiedenen Häuptlingen tiefſtes Stillſchweigen auf, verſprach ihnen, Alles zur Vereitelung von Talli⸗ hadjo's Plänen zu thun und bewies ihnen, daß dies am ſicherſten geſchehen würde, wenn man denſelben zum Beginnen des Krieges aufmuntere und ihm Bei⸗ ſtand zuſage, indem er dann ſicher von den Weißen gefangen oder getödtet werden würde.
Dieſe Winke und Auseinanderſetzungen fanden bei den Häuptlingen im Innern des Landes willig Gehör, und Ralph, der dieſe ſeine Bemühungen als Ergüſſe ſeiner Liebe für die Seminolen zu erkennen gab, wurde mit Auszeichnung und Freundſchaft behandelt.
Ganz in entgegengeſetzter Weiſe redete er zu den Häuptlingen an der Grenze der Weißen, er zeigte ſich ihnen als geheimer Verbündeter, ſowie als Freund Tallihadjo's, rieth ihnen, nichts ohne deſſen Rath gegen die Amerikaner zu unternehmen, und verſprach ihnen, alle Schritte und alle Abſichten der Fremden


