Teil eines Werkes 
4. Band (1860)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

14

Ralph befand ſich während dieſer Zeit im Innern des Landes, wohin er von Tampabay aus ſich be⸗ geben hatte, um die einzelnen Stämme der Seminolen zu beſuchen und ſie für ſeine Zwecke zu gewinnen.

So war er nun ſchon ſeit einigen Monaten von Häuptling zu Häuptling geritten und war als Halb⸗ Seminole von allen freundlich und gaſtfrei empfangen worden, zumal, da er ihnen die frohe Kunde brachte, daß der große Vater der Weißen, der Präſident der Vereinigten Staaten, ihn zu ihnen ſende, um ihnen die Verſicherung zu bringen, daß er nicht nach ihrem Lande trachte und eine feſte Grenze beſtimmen wolle, welche niemals von einem Weißen überſchritten werden ſolle. Allenthalben, wo er erſchien, fand er die In⸗ dianer in großer Aufregung und bemerkte, daß ſie ſich zu einem allgemeinen verzweifelten Kampf gegen die Weißen rüſteten. Seine Friedensbotſchaften waren denſelben daher ſehr willkommen, da die weit von den Weißen wohnenden Stämme noch wenig von den⸗ ſelben erduldet hatten und gern einen Krieg ver⸗ mieden, der die verhaßten Fremden möglicher Weiſe in ihre, bis jetzt noch nicht beunruhigten Jagdgründe bringen konnte. Ganz beſonders machte Ralph ſie

aufmerkſam darauf, daß Tallihadjo nur aus Eigennutz den Krieg wünſche, da er ſelbſt an der Grenze der Weißen wohne und beſorge, daß dieſe ihm gelegentlich ein Stück Land ſtreitig machen würden. Namentlich