Teil eines Werkes 
3. Band (1860)
Entstehung
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O laſſen Sie mir den Troſt, Etwas für Sie zu thun.

Sie haben ſchon ſo unendlich Viel für mich ge⸗ than, Herr Montelard, Sie ſind meine einzige Stütze geweſen, ſagte Elviſe und hob ihren

Blick zu ihrem Begleiter auf.

Nichts habe ich gethan, als Wohlthaten von Ihnen empfangen und meinen eigenen Wünſchen, meinem Glücke gelebt. Hier nehmen Sie, verehrte Frau, dieſen unbedeutenden Beweis meiner unbegrenzten ewigen Dankbarkeit.

Bei dieſen Worten, die Montelard mit ungewohnter Leidenſchaft ſagte, ergriff er Eloiſens Hand und legte ein, in Papier gefaltetes Packet hinein.

Herr Montelard, wie kann ich? ſagte Elviſe zitternd.

Wie konnte ich? erwiederte JenerKein Wort weiter, wenn wir wirklich Freunde ſind. Und nun wird es Zeit ſein, daß wir zurückgehen; die Sonne iſt verſunken.

Sie traten den Heimweg an, Montelard erzählte Elviſen mit heiterer Lebendigkeit eine ſpannende inter⸗ eſſante Begebenheit aus ſeinem Leben, und als ſie aus dem Walde traten, kam ihnen Eva mit Tom auf dem Arm entgegen, den die Mutter ihr abnahm und mit einem glückſtrahlenden Blick nach Montelard an ihre Bruſt drückte. S kehrte Elviſe in ihr