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Neines New⸗Yorker Hauſes, welche darauf gedruckt ſtand
und welche ſie zu wiederholten Malen durchleſen hatte.
Es war der Umſchlag von ihrem Schmuck, und der
Dieb deſſelben war ihr eigner Gatte. Von Grauen
und Abſcheu ergriffen, ſtand ſie regungslos da, und
8 ihre Gedanken ſträubten ſich gegen ihre Ueberzengung,
daß Ralph dieſe Schandthat begangen habe. Jemehr
ſie aber darüber nachſann, deſto mehr verſchwanden
alle Zweifel, und mit der tiefſten Verachtung erinnerte
ſie ſich, daß ihr Mann im Begriff geſtanden hatte,
die treue Selavin zu peitſchen und zu foltern, von deren Unſchuld er ſo ſicher überzeugt geweſen war.
„ Das Geräuſch des Negers, der in die Thür trat, weckte Elviſen aus ihren entſetzlichen Betrachtungen, ſie wandte ſich nach ihm um, gab ihm ſchweigend den Rock, und verſchloß im Hinausgehen die Stube.
Das Düſter des Abends hatte ſich durch das Haus verbreitet, als Elviſe in ihr Zimmer zurückkehrte und das Unglücksdveument in ihrer Hand hielt. Mit aus⸗ ſetzendem Pulsſchlag wankte ſie in der Stube auf und nieder, bis ſie endlich vor dem kleinen Kaminfeuer ſtehen blieb, und zerknirſcht ihre Blicke nochmals auf
Abſcheu, drückte ſie daſſelbe mit beiden Händen zu⸗ ſammen und war im Begriff, es in die Flamme zu werfen, als augenſcheinlich ein durch ſie hinfahrender
das verhaßte Papier heftete. Plötzlich, wie in höchſtem


