Teil eines Werkes 
3. Band (1860)
Entstehung
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auf Zahlung dringen ſollten, anzudeuten, ſie möchten ſolche ruhig abwarten, widrigenfalls Ralph ihnen die Indianer auf den Hals ſenden wolle, und ſchließlich erinnerte er Elviſen nochmals daran, die Nachlaſſen⸗ ſchaft Montelards in Verwahr zu nehmen, und vor allem deſſen Brillantringvon enormem faſt unſchätz⸗ barem Werthe wie er ſich ausdrückte, nicht aus den Augen zu laſſen.

Eloiſe wurde bleich, das Papier zitterte in ihren Händen, ſie faltete es zuſammen, erhob ſich mit ihrem Knaben und verließ mit einer Thräne im Auge die Laube.

Montelard ſchwieg, ſein ſcharfer, in die Seele des Menſchen dringender Blick erkannte, daß nicht ein Unglück, welches Ralph betroffen, die Urſache von Eloiſens ſchmerzlicher Bewegung ſei, er gewahrte einen Ausdruck der Entrüſtung auf ihren bleichen ſchönen Zügen und wollte ſie nicht veranlaſſen, ihrem Schmerz Worte zu geben, noch weniger ihm eine Unwahrheit zu ſagen.

Eloiſe drückte den Knaben feſter gegen die Bruſt, ihre Thränen floſſen jetzt ohne Rückhalt und mit eiligen Schritten hatte ſie den Corridor im Hauſe erreicht, als ihr Guy, der Neger, entgegen trat und zu ihr ſagte:

Der Herr hatte mir ſeinen alten grauen Rock zu geben verſprochen, Herrin, er hat es aber bei ſeiner