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ehe es der Polizei gelang, der Verwüſtung Einhalt zu thun und das Volk zu zerſtreuen.
Während die ganze Stadt in Aufruhr war und die zügelloſeſten Verwünſchungen gegen Ballard und Flournoy durch die Straßen ſchallten, fand in dem Hauſe des Buchhalters Terrel eine Scene des tiefſten Jammers ſtatt. Die unglücklichen Eltern hatten ihre Tochter Melanie aus deren Wohnung ohnmächtig hier⸗ hergeſchafft und waren jetzt bemüht, die Wiedererwachte zu beruhigen, zu tröſten. Die Ausbrüche der Ver⸗ zweiflung derſelben waren aber zu zügellos, als daß ſie den Vorſtellungen und Bitten ihrer Eltern hätte Gehör geben können. Sie zerraufte ſich ihr Locken⸗ haar, zerriß ihre Kleidung, ſchlug ihren Kopf gegen die Wand des Zimmers, warf ſich an die Erde und verſuchte aus dem Fenſter zu ſpringen. Ihr Zuſtand grenzte an Raſerei, und nur für Augenblicke ſank
ſie entkräftet zuſammen und brach in Weinen und
Schluchzen aus. So tobte ſie mit nur kurzen Unter⸗ brechungen während des ganzen Tages und der fol⸗ genden Nacht fort; die verzweifelnden Eltern wichen keinen Augenblick von ihrer Seite, und erſt als der Morgen kam, verfiel die Unglückliche in ein ſtummes Hinbrüten, in welchem ſie den Tag verbrachte.
Der herzugezogene Arzt, ein Freund der Familie, hieß dieſen Zuſtand willkommen, er ſah darin eine Ruhezeit für Melanie's ſchrecklich ergriffenen Geiſt


