Teil eines Werkes 
3. Band (1860)
Entstehung
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geſtellt waren und mit Spannung auf das Beginnen

des heiligen Aktes warteten.

Unter dieſen Neugierigen befand ſich auch der Prä⸗ ſident Forney mit dem jungen Ehepaar, Frank und Eleanor. Sie ſaßen in einem koſtbaren, mit zwei prächtigen Braunen beſpannten Glaswagen, aus dem ſie, in reiche Pelze gehüllt, hervorſahen und ſich mit den vielen Freunden heiter unterhielten, die zu ihnen an den Wagen traten.

Es war ein ſchöner Blick, den man auf den weiten Eisſpiegel vor ſich und auf die bewaldeten, in der Sonne glänzenden, jenſeitigen ſchneebedeckten Höhen hatte, und das bunte Gewühl der vielen Menſchen am dieſſeitigen Ufer auf dem blendend weißen Schnee gab der Landſchaft einen eigenthümlichen Reiz. Zwi⸗ ſchen der verſammelten Menge erhoben ſich mächtige Baumgruppen, deren tauſendfach verſchlungene, mit Reif überzogene Zweige wie überzuckert im Sonnen⸗ ſchein blitzten und funkelten, als wären ſie mit Dia⸗ manten überſäet, und jedes Reis der Büſche, jeder Grashalm ſpiegelte die Farben des Regenbogens.

Der Geſang der frommen Gemeinde, die ſich in weitem Kreiſe um die Oeffnung in dem Eiſe aufge⸗ ſtellt hatte, begann jetzt mit einer Hymne und der Geiſtliche, ein großer, hagerer Mann mit grauem Haupte, trat vor an das rauſchende Waſſer und ſenkte das Geſicht auf ſeine gefalteten Hände. Den geringen