Teil eines Werkes 
3. Band (1860)
Entstehung
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wohlgefällig und freudig die Hand des jungen Man⸗ nes. Derſelbe mußte ihm nun Näheres über das Schickſal Elviſens und die Art und Weiſe, wie er mit ihr bekannt geworden war, erzählen, wobei der Alte

ihn nur mitunter mit einem Ausruf der höchſten Ent⸗

rüſtung, vder des innigſten Mitleids unterbrach.

Unterdeſſen war Madame Arnold bemüht geweſen, Elviſen mit den nöthigen Kleidungsſtücken zu ver⸗ ſorgen, um ihre Tvilette herzuſtellen, und hatte dieſe Zeit benutzt, ſich gleichfalls von ihrem Mißgeſchick nähere Kenntniß zu verſchaffen, bei welcher Gelegen⸗ heit ſie wiederholt die Thränen von den Wangen des unglücklichen Mädchens küßte und ihr auf das Liebe⸗ vollſte ihre Hülfe und mütterliche Fürſorge zuſagte. Erſt bei dem Abendeſſen kamen ſie wieder Alle zu⸗ ſammen, denn Elviſe hatte Madame Arnold gebeten, ihr bei der Bereitung deſſelben behülflich ſein zu dür⸗ fen und Arnold hatte mit Ralph einen Spaziergang durch den nahen Wald gemacht, um, wie er ſagte, den Frauensleuten nicht im Wege zu ſein.

Elviſe ſah beim Abendtiſch ganz anders aus, als Ralph ſie vorher geſehen hatte, ihr reiches Haar war ſchön geordnet und fiel in glänzenden Locken neben ihren zarten Wangen herab, ihre Kleidung war ſauber und nett und auf ihrem lieblichen Antlitz lag ein Ausdruck wehmüthiger Ergebenheit in ihr Schickſal.

Den Abend verbrachten ſie zuſammen bei dem