Teil eines Werkes 
2. Theil (1864)
Entstehung
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ſtanden es ſchien ihm, als ob man Abſchied nehme. Sie iſt noch da noch nicht fort! rief er wieder, nur von dieſem Einen Gedanken erfaßt, indem er das Pferd unbarmherzig von Neuem antrieb. In raſendem Galop flog er weiter da fuhr der Wagen ab. Als Walther vor der Apotheke hielt, war der Wagen kaum hundert Schritte entfernt. Margot lehnte, Abſchied winkend, her⸗ aus es ſchien ihm, als bemühe ſie ſich, halten zu laſ⸗ ſen aber er fuhr nur um ſo ſchneller davon.

Ohne auf Weiteres zu achten, war er im Begriffe nachzuſprengen, als Wehring den Zügel ſeines Pferdes ergriff.

Bleiben Sie, ſagte er in faſt befehlendem Tone, blei⸗ ben Sie! Sie ſind ein Mann! Das arme Kind hat ohnehin genug gelitten!

Er hatte wenig Acht auf dieſe Worte, ſein Blick hing nur an dem ſich raſch entfernenden Wagen und an dem Wehen ihres Tuches jetzt war er verſchwunden, und er ſtarrte in dem leer gewordenen Raum mit einem Gefühle, als ob ihm in dieſem Augenblicke alles Glück der Erde geraubt wäre.

Steigen Sie ab, ſprach dann Wehring ruhiger ſteigen Sie ab, ſage ich Ihnen, wiederholte er, als Wal⸗ ther immer noch bewegungslos ſitzen blieb. Kommen Sie herein, ich werde Ihnen dann ſagen, weshalb ich Sie ge⸗