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klärliche Bangigkeit— ſie konnte krank, ſie konnte über⸗ haupt nicht ſo ſein, wie er es ſich gedacht— ihr letzter Brief war vor ſechs Wochen geſchrieben— er bereute es ietzt ſehr und zum erſten Male, ſeine Ankunft nicht vorher gemeldet zu haben, ſie würden ihm dann entgegengekom⸗ men ſein— wären vielleicht hier— doch er raffte ſich auf und eilte beflügelten Schrittes den wohlbekannten Weg in das Thal hinab.— Da lag es jetzt vor ihm! Zuerſt er⸗ blickte er den Rauch der Eſſen, dann die Hämmer ſelbſt, dann das Wohnhaus— er konnte jetzt die Fenſter erken⸗ nen, und das ihrige glänzte im Scheine der Abendſonne wie ein Stern zu ihm herüber.
Vorbei war es mit aller Beſorgniß, mit aller Furcht — ſein Herz jauchzte freudig auf, und bald war er unten. Seine Blicke flogen nach all den Stellen, von denen er wußte, daß ſie gern dort verweilte, immer hoffend den leuchtenden Schimmer ihres Kleides zu erblicken, und immer ſich täuſchend.
Als er eiligen Schrittes an dem unfern des Hauſes gelegenen Hammer vorbeiging, erkannten ihn einige Arbei⸗ ter und es entſtand ſofort eine freudige Bewegung. Man begrüßte ihn mit Herzlichkeit, und er konnte es nicht ver⸗ hindern, hier eine kurze Zeit zu verweilen.
Herr Wehring iſt wohl? fragte er den Hammermei⸗ ſter, der noch immer ſeine Hand ſchüttelte.


