Teil eines Werkes 
2. Theil (1864)
Entstehung
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redt geſchildert, damit Du Dich darnach richten kannſt, wenn Du jetzt Papa's Wolle verkaufſt?

Der Baron erkannte, daß er ſich vielleicht in Gegen⸗ wart des Gegenſtandes ſeiner Heiraths⸗Speculation etwas vorſichtiger hätte ausdrücken ſollen, und beeilte ſich, den be⸗ gangenen Fehler wieder gut zu machen. Für uns paßt das allerdings mehr oder weniger nicht ganz, fuhr er daher fort, man muß das der Jugend überlaſſen; aber man erfreut ſich doch an der Luſt und an dem Vergnügen Anderer, wenn man auch ſelbſt nur ein Zuſchauer ſein kann. Sie wiſſen, ich bin einmal ein ſo gutmüthiger Menſch. Alſo Sie wer⸗ den des Herrn Grafen Wolle in dieſem Jahre verkaufen, Herr Baron, fuhr er fort, als ſeine letzte Bemerkung ohne Erwiederung blieb; ich bin ſehr erfreut darüber, denn ich hoffe Sie dann mit Beſtimmtheit in Breslau zu ſehen. Wenn ich Ihnen in irgend einer Beziehung nützlich ſein kann— Sie haben ganz über mich zu beſtimmen.

Verſäume es ja nicht, Couſin Alfred, bemerkte Hed⸗ wig wieder mit einem ſpöttiſchen Lächeln, die koſtbaren Er⸗ fahrungen des Herrn Barons werden Dir gewiß von gro⸗ ßem Nutzen ſein.

Sie ſind ſehr gütig, erwiederte Alfred— da ich je⸗ doch in Breslau wohne und den Wollmarkt ebenfalls aus Erfahrung zur Genüge kenne, ſo...

Ich weiß, ich weiß, unterbrach der Baron— ich