Teil eines Werkes 
2. Theil (1864)
Entstehung
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überladener Liyrse warteten auf und machten durch ihre

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ſagte der Graf, und Du, Alfred, gib mir den Deinigen; wir eſſen heute en famille.

Schweigend ließ ſich Hedwig von dem Baron führen, der während des kurzen Weges mit lächelnder Miene ſein Bedauern ausſprach, daß nicht ein jüngerer Mann die ihm zu Theil gewordene Ehre genießen könnte.

Der Papa hat es ja ſo beſtimmt, erwiederte ſie, ſonſt hätte Couſin Alfred der jüngere Mann ſein können, deſſen Abweſenheit Sie ſo lebhaft bedauern; aber es iſt das heute völlig gleichgültig, wir ſpeiſen ja en famille, und ich würde daher jedenfalls der Ehre Ihrer Nachbarſchaft theilhaftig werden.

Die Ehre und das Glück ſind nur auf meiner Seite; ich weiß das ſehr wohl und erkenne es dankbar und be⸗ ſcheiden an.

Sie erwiederte nichts weiter, ſondern beſchleunigt

nur ihren Schritt, und bald ſaßen die vier Perſonen an

dem für eine viel größere Anzahl Raum gewährenden Tiſche und daher zu Hedwig's Befriedigung ziemlich weit von ein⸗ ander. Das Diner beſtand, wie immer, aus vier Gängen, aber ſehr ſchmackhaft bereiteten Speiſen, und auch die Weine ließen wenig zu wünſchen übrig, denn der Graf hielt eben ſo viel auf eine gute Küche, als darauf, daß die Würde ſeines Standes in dieſer Beziehung zur vollen Geltung kam. Vier Bediente in reicher, wenn auch vielleicht etwas