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dort mit der Wolle bin, was mir in vieler Beziehung ſehr angenehm ſein würde, und bringen ihn dann gleich mit, — Gut, ſagte der Graf— bringe ihn mit, denn es iſt die höchſte Zeit, daß die beiden Vorwerke einen tüchtigen Verwalter erhalten; es ſieht dort keineswegs erfreulich aus. Stehſt Du in einem ſehr intimen Verhältniſſe zu ihm? fragte er nach kurzem Schweigen mit bedenklicher Miene weiter.
Wir ſind Schulfreunde— Sie wiſſen es ja, und ha⸗ ben dieſe Freundſchaft auch ſpäter fortgeſetzt.
Duzt Ihr Euch?
Natürlich.
Nicht angenehm, nicht paſſend. Du biſt mein Neffe, oft hier längere Zeit anweſend, und da ſchickt es ſich nicht, ſchon der Leute wegen, wenn ein Beamter, der in Lohn und Brod bei mir ſteht, Dich Du nennt— paßt ſich nicht.
Läßt ſich aber doch nicht ändern, beſter Onkel; wenn Sie daran Anſtoß nehmen, ſo könnte noch....
Ihr könnt Euch ja vor den Leuten Sie nennen, und nur wenn Ihr unter Euch ſeid, meinetwegen
Nein, das geht nicht. Er würde vielleicht oder viel⸗ mehr jedenfalls darein willigen, wenn ich es ihm vor⸗ ſchlüge, aber ich werde es ihm nie vorſchlagen.
Nicht, und weshalb nicht?
Weil ich mich vor mir ſelbſt ſchämen müßte.


