Teil eines Werkes 
2. Theil (1864)
Entstehung
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dert Thaler für den Centner nicht für einen zu hohen Preis. Du mußt die Conjuncturen genau erforſchen, nicht voreilig losſchlagen, aber auch nicht damit zögern, wenn die Nach⸗ frage abnimmt. Das will Alles wohl erwogen und überlegt ſein, und man kann ſehr leicht tauſend Thaler gewinnen oder verlieren.

Sie werden mir den niedrigſten Preis beſtimmen, lieber Onkel, unter dem ich nicht verkaufe, erwiederte Al⸗ fred, bei dem ſichtlich ein Mangel an Selbſtvertrauen ſich zu regen begann; ich werde dann nach Kräften bemüht ſein, ſo viel als irgend möglich mehr zu erlangen.

Das kann ich nicht, bemerkte nachdenkend der Graf, bei den jetzigen Verhältniſſen des Marktes läßt ſich der Preis ſchwer im Voraus beſtimmen. Es iſt auch noch kein einziger Käufer hier geweſen, und dieſe Juden haben eine feine Naſe und wiſſen immer vorher, wie ſie ihre Procente herausſchlagen. Nein, Du mußt freie Hand haben, anders geht es nicht. Ich vertraue dabei Deiner Umſicht und Thä⸗

tigkeit. An der letzteren ſoll es nicht fehlen, ſagte der junge Mann in einem zögernden Tone, aber ich kann die

Preiſe nicht beſſer machen, wie ſie ſein werden, das müſſen Sie nicht vergeſſen, beſter Onkel, wenn das Geſchäft doch vielleicht Ihren Erwartungen nicht entſprechen ſollte. Das verſteht ſich ſelbſt; bemerkte nicht ohne Un⸗ ruhe der Graf; wir ſprechen noch darüber, die morgende 2