Teil eines Werkes 
2. Theil (1864)
Entstehung
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viel höheren Ertrag ziehen könne, aber er ſuchte vergebens nach den Mitteln, dies zu erreichen.

Wie ſteht es um den Markt in dieſem Jahre? fragte er nach einiger Zeit weiter.

Es ſol ſchlecht ſtehen, entgegnete wieder der Inſpec⸗ tor, welcher den Wortführer machte, wo ſollte auch jetzt ein guter Markt herkonmen! Aber wir leſen keine Zeitungen, wir haben kein Geld, um uns eine Zeitung zu halten, der Herr Graf werden ja beſſer wiſſen, wie es in Breslau ausſieht.

Es ſieht ſchlecht aus, die beſte Wolle hält man zu achtzig bis neunzig Thaler, ein ſchlechter Preis.

Wenn's nur wahr iſt, ſagte der Inſpector mit de⸗ müthigem Tone, welcher jedoch mit ſeinen Worten ni recht im Einklange ſtand; ſie ſchreiben immer Vieles die Zeitung, abet wenn man hinkommt, iſt doch Alles anders.

Deshalb iſt es am Beſten, daß Sie gar nicht hin⸗ kommen, ſondern zu Haufe bleiben, erwiederte der Graf, denn Leute, die von vorn herein ſchon immer ſchwarz ſehen, taugen nicht zu ſolchen Geſchäften. Wie der Herr Graf befehlen; ich bin froh, wenn ich dieſes unangenehme Ge⸗ ſchäft nicht zu betreiben habe.

Ich werde deshalb die weiteren Befehle erlaſſen. Die Wagen ſollen morgen früh abfahren die Wolle kommt heute fämmtlich zum Nachwägen hieher, damit ich mich