Teil eines Werkes 
5. Band (1866)
Entstehung
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Dabei riß ſie das Mulattenmädchen an der Schulter vom Boden auf und ſchaute ſie an, als traue ſie noch immer ihren Augen nicht, und wieder warf ſie ſich ihrer treuen Newberrh in die Arme, weinte und ſchluchzte laut und ſtammelte die Worte:

Albert, mein braver, treuer Albert! Gott, der Grundgütige, iſt uns gnädig!

Lange Zeit konnte ſie ſich nicht faſſen, ihrer

Freudenthränen nicht Herrin werden, dann aber er⸗ griff ſie ihren Shawl und eilte fliegenden Fußes nach Hauſe zu ihrem Vater, um ihm die Glücksnachricht zu bringen. Der alte Geldmann, als er die Kunde vernahm, war nicht mehr er ſelbſt, er zitterte, bebte, weinte und ſchlang ſeine Arme um ſein Kind und ſagte, ſeine Hände faltend und zuſammenpreſſend:

O ewige Gerechtigkeit! O Gott, allmächtiger Gott, Deine Gnade, Deine Barmhetzigkeit iſt groß!

Das Glück, womit dieſer Sieg des Edlen über das Böſe ihn beſeelte, war mächtiger als alles Glück, welches ſein Reichthum ihm gegeben, er erbebte unter deſſen Ge⸗ walt und hatte lange Zeit keinen andern Ausdruck dafür, als Blancha wieder und wieder an ſeine Bruſt zu drücken.

Plötzlich aber, als triebe ihn ſein überwogendes Gefühl, ſelbſt für das neue Glück zu handeln, ergriff er die

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