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Nachdem man ſich über die zu thuenden Schritte geeinigt hatte, befahl Houſton den Feldherrn vorzu⸗ führen.
Santa⸗Anna ſaß in kurzer Entfernung unter einer dichtbelaubten Eiche auf einer wollenen Decke, welche man dort für ihn ausgebreitet hatte. Um ihn her lagen die Männer, deren Aufſicht er übergeben war, ein Wachtpoſten ſchritt Gewehr in Arm um den Baum und hielt die texaniſchen Reiter ab, ſich zu dem Gefan⸗ genen zu drängen. Wenn dieſe nun auch den Befehl Houſton's ehrten und dem verhaßten Manne nicht thät⸗ lich zu nahe traten, ſo hielten ſie ſich doch nicht davon zurück, ihn mit Beſchimpfungen aller Art zu überhäufen und durch Worte ihrem Ingrimme gegen ihn Luft zu machen. Er aber ſaß regungslos mit gefalteten Händen da und ſchien zu beten.
Bei der Aufforderung, ſich zum General Houſton zu begeben, ſchrak er zuſammen, erhob ſich aber ſchnell, um dem Befehl Folge zu leiſten.
Er trat mit kriechender Höflichkeit in den Kreis der Offiziere, verneigte ſich zuerſt tief vor Houſton und dann vor dieſen und erklärte ſich gern bereit, Alles zu thun, was in ſeinen Kräften ſtände, um ſich ihrer Gnade werth zu zeigen. Es mache ihn glücklich, ſagte er, ſolchen hoch⸗ herzigen, wahrhaft edlen Helden in die Hände gefallen


