20
ten ſich alle zu ihm heran, um ihm die Hand zu ſchüt⸗ teln und ihm ihren Dank auszuſprechen.
Mit Jubel und Jauchzen führte ihn die frohlockende Schaar faſt ſchwebend nach einer Gruppe von uralten Lebenseichen, unter welchen für General Houſton und deſſen Stab das Lager aufgeſchlagen war, und dort mußte er nun berichten, in welcher Weiſe es ihm ge⸗ lungen ſei, den mexicaniſchen Feldherrn gefangen zu nehmen.
Mac⸗Coor's Tod wurde allgemein bedauert.
Houſton verſammelte darauf die Offiziere um ſich und berieth mit ihnen, wie man den Beſitz Santa⸗ Anna's für das Wohl des Landes ausbeuten ſolle. Während dieſer Berathung wurde Albert's Stimme oft gehört und ſeiner Anſicht ſtimmten alle bei. Er rieth, mit dem Gefangenen im Namen Mexicos einen Vertrag abzuſchließen, wonach dieſes die Provinz Texas aus ſeinem Staatenverband entlaſſen und als ſelbſtſtändige Repu blik anerkennen ſolle. Ferner empfahl er, Santa⸗Anna ſo lange gefangen zu halten, bis Texas von allen me⸗ ricaniſchen Truppen befreit wäre, und ihn dann gefan⸗ gen nach Waſhington an die Regierung der Vereinigten Staaten abzuliefern, damit dieſe Mexico verantwortlich dafür mache, den Vertrag zu halten, den ſein Dictator mit Texas abgeſchloſſen habe.


