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befehligende General nahm das Anerbieten an, beſtand aber darauf, daß man die Waffen zurücklaſſe. Es war eine harte Bedingung, und als Ward ſie ſeinen Gefährten überbrachte, erklärten dieſe faſt einſtimmig, daß ſie lieber mit den Waffen in der Hand ſterben wollten. Ward aber überzeugte ſie, daß der Feind ſich außer dem Be⸗ reiche ihrer Büchſen halten und nur ſeine Kanonen ſpie⸗ len laſſen werde, welche in Verbindung mit Durſt und Hunger ihm bald den Sieg über ſie geben müßten, ohne daß er einen Mann dabei einbüße.
Nach langem Zögern wurde die Bedingung angenom⸗ men. Ward ließ ſeine Leute hinaus in die Prairie mar⸗ ſchiren, dort ſtellten ſie ihre Gewehre zuſammen und traten nun unbewaffnet ihren Weg nach dem Guadelupe⸗ fluſſe an. Kaum aber hatten ſie ſich einige hundert Schritte entfernt, als die mepicaniſchen Dragoner auf ſie einſprengten und ſie niederzumetzeln begannen. Wie verwundete Tiger ſprangen die Texaner an die Reiter, riſſen viele von ihren Pferden und zerfleiſchten ſie mit ihren Meſſern, mit ihren Zähnen; die Uebermacht aber war zu groß, nach kurzer raſender Gegenwehr wurden ſie überwältigt, und nur drei Mann von den Sechshundert retteten ſich, indem ſie ſich während der Verwirrung in dem hohen Graſe verſteckten.
Santa⸗Anna hielt die Feſtung Goliad, ohne ſie weiter


