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und Mordens eine angenehmere, mehr lohnende Beſchäf⸗ tigung in den Vereinigten Staaten zu ſuchen.
Außer den Freuden, den Genüſſen, die ſeiner dort harrten, hatte er neue kühne Pläne für den Erwerb noch größern Reichthums zu verfolgen, als der war, welchen er bereits in ſeinem Antheil an dem Compagniegeſchäft mit Dandon beſaß. Er übergab daher ſeinem Bruder Aſhmore die Verwaltung ſeines Eigenthums, eilte im Stillen an Bord des Schooners und glitt ungeſehen auf dem Bra⸗ zosfluſſe hinab aus dem Lande des Kriegs, aus Texas hinaus in den Golf, auf deſſen ſonnig überfunkelten grünen Wogen er ſeinen Weg nach Neuorleans richtete.
In dieſer Zeit rollte ununterbrochen der Donner von Geſchützen durch die weiten Prairien um San⸗An⸗ tonio und Goliad, denn beide Städte wurden von Heeres⸗ abtheilungen Santa-Anna's hart bedrängt, während er ſelbſt an der Spitze ſeiner Kerntruppen die texaniſche Armee unter General Houſton mit großer Uebermacht ſchlug und über den Guadelupefluß zurückwarf.
San⸗Antonio wurde von nur fünfhundert Texanern unter Colonel Albert Randolph vertheidigt, dennoch wag⸗ ten es wochenlang die Belagerer kaum, ſich auf Schuß⸗ weite der Stadt zu nähern, denn das Feuer der Be⸗ lagerten war mörderiſch und richtete furchtbare Verhee⸗ rungen unter ihnen an. Da erſchien Santa⸗Anna mit


