Hauſes. Das Geräuſch des Wagens hatte auch dort den aufmerkſamen Thürwächter bereits hervorgelockt, und Blancha trat ohne allen Aufenthalt mit Mac⸗Coor hin⸗ ter ſich ein. So durchſchritten ſie auch die Thüren im erſten und zweiten Stock und wurden von Albert's Wärter nach deſſen Zelle geführt, wo dieſer mit einer Verneigung die Thür vor ihnen öffnete. Die Lampe brannte ſchon auf dem Tiſche und Albert trat mit dem Batiſttuch vor den Augen auf Blancha zu, als der Wär⸗ ter mit einem wehmüthigen Blick nach ihnen die Thür hinter ihnen ſchloß.
„Gott der Allmächtige ſei gelobt!“ ſagte Blancha leiſe mit einem Athemzuge aus tiefſter Bruſt, ſank dem Geliebten in die Arme und barg die Thränen, welche die ſtürmiſche Aufregung ihr in die Augen drängte, an ſeiner Bruſt. Dann richtete ſie ſich auf, wandte ſich nach Mac⸗Coor um und ſagte:
„Wie ſollen wir Ihnen jemals unſere Schuld ab⸗ tragen, wenn das Werk vollbracht ſein wird!“
Dabei trat ſie mit Albert nahe zu ihm hin, und beide reichten ihm aufs tiefſte ergriffen die Hand.
„Ich laſſe mich ja dafür bezahlen, Fräulein“, ent⸗ gegnete Mac⸗Coor im Aufwallen ſeines beſſern Selbſt mit einem Ausdruck von Scham und ſetzte dann raſch noch hinzu:„Glauben Sie mir aber, ich würde für
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