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„Das weiß ich nicht, er hat mir aber gelobt, Dich zu retten oder mit Dir unterzugehen, und daß er es wirklich ſo meinte, habe ich in ſeinen Augen geleſen“, antwortete Blancha mit erglänzendem Blick, drückte ihre Hände feſt um Albert's Rechte und theilte ihm nun Alles mit, was Mac⸗Coor ihr aufgetragen hatte, ihm zu ſagen und ſelbſt zu thun. Dann berichtete ſie auch ihre Unterredung mit Portman und ſchloß mit den Worten:
„Laß uns hoffen, Albert, Gott wird uns nicht ver⸗ laſſen!“
Wenn nun auch dieſe Hoffnung an ſchwachen Fäden hing, ſo belebte ſie doch die Herzen der beiden Lieben⸗ den und ließ während ihres kurzen Zuſammenſeins die Verzweiflung nicht aufkommen. Zwar verſiegten ihre Thränen nicht, kein Lächeln ſtahl ſich auf ihre abge⸗ härmten Züge, und kein frohes, freudiges Wort trat auf ihre Lippen, aber Worte des Troſtes hatten beide für einander und Worte der Liebe, der Treue bis über das Grab hinaus.
Eilig und unbemerkt wie wenige Minuten war ihnen bereits eine Stunde verfloſſen, als Blancha zum Ab⸗ ſchied noch einmal ſich in die Arme des Geliebten ſchmiegte, noch einmal ſeine heißen Küſſe empfing und ihre Thränen mit den feinigen vereinigte; dann wieder⸗


