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Luch ſagte nichts über Harrh, ihre Wangen aber glühten, ihr Herz ſchlug ſchnell und ein wonniges Gefühl wie ſie es noch nicht gekannt hatte, durchſtrömte ihre Nerven. Sie kaufte ſchnell die Bohnen, verſprach der Negerin, ſie heute Abend zu beſuchen, und eilte fliegen⸗ den Schritts nach Hauſe.
Die von Dandon zum Mittagseſſen beſtimmte Stunde kam heran. Harrh hatte mit der allergrößten Sorgfalt ſeine Toilette beendet, trat nochmals vor den Spiegel und begab ſich dann auf den Weg nach Dan⸗ don's Haus. Er hatte daſſelbe erreicht, die hohe Mar⸗ mortreppe erſtiegen und war im Begriff, die Schelle zu ziehen, als die Thür ſich öffnete und Luch hinausſchrei⸗ ten wollte. Sie fuhr erſchrocken in den Corridor zu⸗ rück, Harrh aber trat raſch zu ihr ein, ergriff ihre Hand, preßte ſeine Lippen darauf und ſagte:
„Du liebliches, ſchönes Mädchen, ich muß Dich bald wiederſehen, hörſt Du?“
Mit einem glühenden Blick eilte er dann von ihr hinweg und die breite Treppe hinauf in den erſten Stock, wo ein ſchwarzer Diener die Salonthür für ihn öffnete.
Dandon ſelbſt empfing ihn hier mit der zu⸗ vorkommendſten Höflichkeit und führte ihn nach dem Tiſche, um den die ſchon anweſenden Gäſte ſich er⸗ hoben und hinter welchem Blancha in dem Sopha ſaß.


