Teil eines Werkes 
3. Band (1866)
Entstehung
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Dame zu machen und ihm den Weg zu ihrer Gunſt zu bahnen. Schon nach Verlauf der erſten Tage vertraute ſie ihm unter dem Siegel tiefſter Verſchwiegenheit an, daß ſie noch nicht mit dem Herrn Sulton verheirathet ſei und daß ſie dieſerhalb auch kein Unrecht darin er⸗ kennen könne, während deſſen Abweſenheit die Artigkei⸗ ten eines ſo liebenswürdigen Mannes, wie Herr Wil⸗ liams, anzunehmen. Durch ihr häufiges Zuſammenſein waren ſie bald ſehr bekannt mit einander geworden und in einem traulichen Geſpräch hatte die Dame ihrem jun⸗ gen Freunde Harry einen Blick in das Leben und den Charakter ihres ſogenannten Gatten thun laſſen. Sie

ſagte ihm, daß derſelbe eine unglaubliche Geſchicklichkeit darin beſäße, Papiergeld nachzumachen, Geſchriebenes von einem Papier zu entfernen und Buchſtaben zu verändern oder durch andere zu verſetzen. Sie rühmte ſeine Kunſt mit einem gewiſſen Stolze und ſagte, daß er für Ver⸗ änderungen einzelner Worte in Documenten ſchon Tau⸗ ſende bezahlt erhalten habe.

Harry hatte dieſe Mittheilungen mit dem aller⸗ größten Intereſſe vernommen, und an dieſem Abend, als er mit der Dame bei dem ſchäumenden Weine ein ſo ungeſtörtes Plauderſtündchen hielt, fragte er ſie, ob Herr

(nn verſtehen werde, ihm die Kunſt,

bon einem Papier entfernen, zu lehren; es ſei