Teil eines Werkes 
2. Band (1860)
Entstehung
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führt, dort von Burnham verbunden, und dann ver⸗ theilte dieſer ſeine Leute an den Fenſtern und nament⸗ lich hinter der Thür, gegen welche der Sturm immer tobender von den Indianern fortgeſetzt wurde. Dabei ſchallte das Kriegsgeſchrei der Stürmenden immer wüthender und ſchauerlicher durch die Nacht und wurde häufig von einzelnen gellenden Stimmen übertönt. Plötzlich aber ging es in einen lauten Jubel über, der den Belagerten verrieth, daß die Feinde einen Vortheil über ſie errungen haben mußten; worin der⸗ ſelbe aber beſtand, konnten ſie nicht entdecken, denn die Nacht war zu dunkel, um von Oben herab die einzelnen Bewegungen der Wilden erkennen zu können. Außerdem war es zu gefährlich, einen Blick über den obern Mauerrand des Thurmes zu wagen, denn gegen den Himmel konnten die Stürmenden jeden dort oben erſcheinenden Gegenſtand gewahren und ihre Kugeln ſicher darnach ſenden. Der Jubel verwandelte ſich bald in ein anhaltendes Zurufen, wie wenn man ſich gegenſeitig bei einer ſchweren Arbeit unterſtützt und anweiſt, die Schläge gegen die Pforte verhallten, und nur ein dumpfes Dröhnen, welches innerhalb des Thurmes fühlbar ward, wurde von Zeit zu Zeit gehört. Mit banger Erwartung ſahen die Belagerten einer Aufklärung über das Beginnen der Wilden entgegen und hofften mit Sehnſucht auf den Anbruch des Tages, der wohl nur noch eine Stunde entfernt bleiben konnte.