Teil eines Werkes 
2. Band (1860)
Entstehung
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des Mondes, abermals hob ſich die Sonne in ihrer ganzen Pracht aus der dunkeln Fluth, und immer noch blähte derſelbe Wind die Flügel der Tritonia, aber auch immer noch zog das Unheil drohende Schiff, hoch mit Segeln bedeckt, ihr, wie ein Geſpenſt, nach und gab ihr keinen Augenblick Zeit, irgendwo an der Küſte einen Rettungsplatz vor ihm zu ſuchen.

Die Noth macht erfinderiſch; Alles war ſchon von Doſamantes und ſeinem Oberſteuermann überlegt und verſucht, um dem Schiffe mehr Schnelligkeit zu geben, da ſchlug Strabo vor, einen Theil des Gewichtes, welches deſſen Vordertheil belaſtete, von demſelben abzunehmen, damit es leichter die Wogen hinan⸗ ſteigen könne.

Sofort war die ganze Mannſchaft an der Arbeit, eine große Zahl ſchwerer Fäſſer mit Branntwein, die auf der vordern Hälfte des Verdecks aufgeſtapelt waren, wurden auf das hintere Theil des Fahrzeuges gebracht, die Waſſerfäſſer gleichfalls dahin befördert und ſelbſt aus dem untern Raume des Schiffes ein Theil der Ladung von vorn nach hinten geſchafft.

Wer beſchreibt die Freude, den Jubel, als es ſich nach Verlauf einiger Stunden deutlich und augen⸗ ſcheinlich herausſtellte, daß der Sturmvogel um ein

Bedeutendes weiter zurückgelaſſen war. Hoffnung gab jetzt der Mannſchaft neues Leben, alle Segel wurden ſtraffer angezogen und von Minute zu Minute in dem