Teil eines Werkes 
2. Band (1860)
Entstehung
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ſchweigend, obgleich er nicht wußte, daß Frank ſchon in den Armen eines beglückenden Schlafes ruhte.

Am andern Morgen, als Frank in der frohſten Laune erwachte und ihn freudig und herzlich begrüßte, war er wortkarg und die Heiterkeit, die Jener ihm entgegenbrachte, fiel wie Wermuth in ſeinem Herzen nieder. Er ſuchte aber ſeine bittere Stimmung vor Frank zu verbergen, welches ihm leicht gelang, denn dieſem ſchien die ganze Welt zu lächeln und Alles um ihn her fröhlich zu ſein.

Ralph blieb allein in ſeinem Zimmer zurück, als Frank ſchon frühzeitig ihn verließ, um noch einige Be⸗ ſorgungen zu machen, ehe er der Ouelle ſeines Glückes wieder zueilte.

Ralph ſaß in einem Armſtuhl neben dem Tiſch und hielt den Kopf auf ſeine Hand geſtützt, während die Unzufriedenheit, die Unruhe in ſeinem Innern fortwährend zunahm. Wie der Fieberkranke ſich nach einem Flug durch die Luft, oder nach etwas Sauerm ſehnt, ſo wäre Ralph im Augenblicke nichts erwünſchter geweſen, als ein halsbrechender Ritt auf einem Jagd⸗ renner, oder ein Gefecht, Mann gegen Mann, mit dem Meſſer in der Hand.

Es klopfte an die Thür.

Herein in drei Teufels Namen! ſchrie er mit lauter, barſcher Stimme; die Thür öffnete ſich und Garrett trat jubelnd mit den Worten herein:

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