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ſo in die Nähe der Wilden zu ziehen? es iſt doch recht gefährlich, man hört von ſo vielen ſchrecklichen Be⸗ gebenheiten.“
„Frank iſt ja bei mir,“ erwiederte Eleanor und warf einen glänzenden Blick nach dem kräftigen jungen Mann, um den ſich ein Kreis von Zuhörern verſam⸗ melt hatte, die ſeinen Mittheilungen über das Leben und Treiben der Florida⸗Indianer mit größter Auf⸗ merkſamkeit lauſchten.
„Er wird aber nicht immer bei Dir ſein können, beſte Eleanor,“ fuhr die ſchöne Frau fort.
„Um ſo mehr werde ich mich dann beſtreben, ſeiner würdig zu ſein. Die Frau Franks darf ſich nicht fürchten, ſonſt paßt ſie nicht zu ihm,“ antwortete Eleanor mit ſtolzer Beſtimmtheit.
„Nun, wahrlich, Du biſt eine größere Heldin, als ich; mir würde ſchon der Gedanke, mich in der Nähe ſolcher Unmenſchen zu befinden, fürchterlich ſein. Außer⸗ dem iſt es ein recht großer Entſchluß von Dir, all die Herrlichkeiten, die Dich hier umgeben, gegen ein ein⸗ ſames Blockhaus zu vertauſchen.“
„Und zugleich ein Herz, wie das Franks, zu er⸗ halten! O wie wohl thut mir Ihre Verwunderung! Sie haben ſo unzählig viel mehr Menſchen kennen ge⸗ lernt, als ich, Sie ſind ſo viel mehr in der Welt be⸗ kannt geworden, und doch haben Sie, wie es ſcheint, noch nie von einem ſolchen Herzen gehört, für das


