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großen Saale gegenüber, befand ſich der Speiſeſaal, wo auf einem prächtigen Credenztiſche Weine aller und der vorzüglichſten Arten aufgeſtellt waren, damit die Herren dort nach eigenem Geſchmack ſelbſt aus⸗ wählen könnten.
An der andern Seite des blauen Saales öffnete ſich ein dunkelroth decorirtes geräumiges Zimmer, aus welchem jetzt die vollen Aecorde eines Piano's hervor⸗ klangen und Herren und Damen heranlockten. Nancy, die eine der Brautjungfern, hatte vor dem Inſtrumente Platz genommen, um Laura zum Geſang zu begleiten. Die einleitenden Accorde des Lieds erklangen in me⸗ lodiſcher Weiſe, und mit gefühlvollem Ausdruck und zauberiſch ſüßer Stimme ſang Laura„die Harfe“ von Thomas Moore.
Die tiefe Stille, die dem herrlichen Liede folgte, bekundete, wie richtig die Sängerin deſſen Geiſt auf⸗ gefaßt und wie ſehr ſie den edlen Geſchmack ihrer Zu⸗ hörer befriedigt hatte. Wiederholt, und immer zu
ähnlichem Genuſſe rief während des Abends der Ton
des Inſtruments die Gäſte zu dieſem Gemache.
In dem angrenzenden Zimmer waren auf großen Tafeln Mappen mit werthvollen Kupferſtichen und Prachtausgaben von Bilderwerken ausgelegt, die Vielen der Anweſenden Stoff zur Unterhaltung gaben und in dem nächſten, einem kleinen Salon, ſtanden einige
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