Teil eines Werkes 
2. Band (1860)
Entstehung
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beiden Seiten mit den herrlichſten Treibhauspflanzen

eingefaßt,* ſaftigem Grün die prächtigſten

Blumen tr r Vegetation in den mannichfachſten Tintep hervorleuchteten. Blühende Azalien, Rhodo⸗ dendriins und Camelien in den reichſten, glühendſten Farben prangten, wie ſchön beleuchtetes, buntes Ge⸗ wölk, an dem zierlich gewundenen eiſernen Geländer hinauf und begrenzten den mit reichem Teppich be⸗ legten Weg bis zu den großen Flügelthüren des Em⸗ pfangſaals, neben denen ſich rieſengroße, mit rothen und weißen Blüthen überſäete Camelien erhoben, die von zwei ſchlanken graziöſen Palmen überdacht wurden.

In dieſem erſten, mit gelb ſeidenen Möbeln deco⸗ rirten Salon, deſſen Wände die gleiche Farbe trugen, empfing der Präſident ſelbſt ſeine Gäſte und geleitete ſie in den daranſtoßenden, weit größeren Saal, in welchem durchgängig die hellblaue Farbe herrſchte. Dort, auf dem mit leichtem Schwung zu beiden Seiten ausgebogenen und mit meiſterhaft geſchnitzten Arabesken verzierten Sopha ſaß Eleanor, begrüßte als Dame vom Haus die Freunde und nahm mit freudig ſtrahlenden Blicken die Glückwünſche hin, welche dieſe der Braut darbrachten. Wie eine Feſtgöttin vor dem Blau des Himmels, war ſie von dem durchſichtigen Gewölk eines leichten Schleiers umgeben, durch welchen der glänzende Faltenwurf ihres weißen Atlasgewandes hervorſchimmerte. Ein koſtbarer Perlenſchmuck war in