auf ſie, ſeine gluͤhenden, zaͤrtlichen Blicke!—
Nein, nein, es war kein Zweifel— der Graf, der ſchoͤne, reiche, gefeierte Graf liebt ſie! Mit groͤßter Muͤhe nur errang ſie Faſſung
bei Tiſch— es koſtete ſie alle Anſtrengung ih⸗
rer Krafte, ſo viel Ruhe zu erringen, daß nicht Jedermann ihre Gefuͤhle errathen moͤchte— ſie beeilte ſich, nach aufgehobener Tafel auf ihr Zimmer zu eilen.— Dort angelangt, ſindet ſie ſich den widerſtrebendſten Empfindungen preis⸗ gegeben.
Ach, ſo unendlich viel Reiz fuͤr ſie in dem ſtolzen Bewußtſeyn liegt, ſich von dem Grafen
geliebt zu wiſſen— darf ſie ſeiner Liebe ſich
freuen? Darf ſie jemals ein Geſtaͤndniß von ihm anhoͤren?— Ach! iſt ſie nicht durch ihre thörigen Schwuͤre auf ewig an Duval ge⸗ feſſelt?
Da kam der Graf, um ſie zu einer Ue⸗ berraſchung einzuladen, die es der geliebten Herzogin gelten ſollte.— Still, ſtill, da hin⸗ ab durch den Garten im Park, ſprach er— und Lugie war ſchwach genug, ihm zu glau⸗ ben, ihm zu folgen, als er ſie die entlegen⸗


