— 267— wir jetzt noch ſchweigen— vollende Deine Ar⸗ beit— erringe Dir die Zufriedenheit der Her⸗ zogin— bei Allem, was mir und Dir hheilig iſt, ich liebe Dich wahrhaft— aber ſchweige, bis der Zeitpunkt kommt, da ich nach Deiner vollbrachten Arbeit Dir folgen kann.—
Und Duval ſchweigt— obgleich ſeine Lage, bei ſeinem Hange zur Eiferſucht, zu den Schreck⸗ lichſten gehoͤrte.
Lugie aß mit der Prinzeß— Lucie fuhr mit ihr— Lugie tanzte auf den Bällen der Herzogin, und Duval?
Hoͤchſtens war es ihm erlaubt, von weitem zuſehen zu duͤrfen, wie Lucie, das bildſchöne Mädchen, von den anweſenden Herren umflattert ward!
Indeß nahm ſich Lugie zuſammen, und wie ſcharf auch Duvals Auge ſah— wie ſchluͤ⸗ pfrig der Boden war, auf welchem Lucie, durch die Verhältniſſe gezwungen, ſtand: Duval hatte keinen triftigen Grund, ſie irgend eines kleinen Fehlers zu beſchuldigen— gab es doch der ſuͤßen Momente ſo Viele, wo Lucie unbelauſcht und unbemerkt in Duvals Arme ſchluͤpfen konnte⸗


