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Genieße auch Du die Freuden der Jugend, und verſcheuche die duͤſtern Falten von der Stirn, die ich furchte— ich werde niemals Dich mit Eiferſucht quälen, und erwaͤhlſt Du auf Baͤllen Dir die ſchoͤnſten Mäͤdchen— ich weiß ja, daß Du mich treu liebſt, und hoͤher ſtelleſt, als Alle— aber Duval, laß auch mir die paar Jahre der Jugend— der Lenz eines Mädchens vergeht ohnedieß ſo geſchwind— bin ich ſo alt, wie Du jetzt, dann wird ſich vielleicht dieſe raſche Lebhaftigkeit gelegt haben— man⸗ ches Bild ſich vor meinem Auge anders geſtal⸗ ten, das mich jetzt mit ſeinem Glanz zur Freude ladet— Du magſt alsdann die ſtille, ehrbare Jungfrau zum Traualtar fuͤhren, und Dich an der Ernſthaftigkeit Deines jungen Wei⸗ bes ergotzen.
Dießmal gelang es jedoch Lucien nicht, Duval'n zu beruhigen; er drang mit allem Feuer der Beredſamkeit in ſie, ihm ihre Ent⸗ ſcheidung geben zu ſollen.— Entweder Trau⸗ ung, Lucie! rief erz oder— ich reiſe.
Und Lugie entſchied— fuͤr die Reiſe.
Am andern Morgen war Duval fort—
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