Teil eines Werkes 
2. Band (1828)
Entstehung
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Kaum ward dem Mädchen die Nachricht, als ſie ſich vor Duval auf die Kniee warf, und ihn vor Gott und allen Heiligen beſchwor, ſie zu retten.

Duval trocknete ihr die Thraͤnen von den ſchoͤnen Augen— er ſchloß ſie bewegt an ſein Bruſt.

Ich rette Dich, Lugie! rief er; ſey ruhig, ſcheine Dich ruhig in Dein Schickſal ergeben zu wollen— ſo wahr Gott mir einſt helfen moͤge, ſo wahr werde ich Dir helfen!

Lugie druͤckte dankbar geruͤhrt ſeine Haͤnde an ihre Bruſt. O Du unausſprechlich⸗guter, Du geliebter Duval, ſchmeichelte ſie.

Da erſchien der Tag der Abreiſe, und am

Vorabend rief der Vater ſein Kind zu ſich. Du

ſcheideſt von uns, mein Kind, ſprach er— und es iſt eine große Beruhigung fuͤr mich, Dich ſo ruhig und gefaßt ſcheiden zu ſehen. Wie ſchreck⸗ lich mir auch die Trennung von Dir iſt— der Gedanke, daß Du an dem Orte, wohin ich Dich bringen werde, vor allen Verfolgungen geſichert biſt, wird mir den ſuͤßeſten Troſt gewaͤhren. Glaube mir, mein Kind, es mußte ſo ſeyn— II. 17

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