Teil eines Werkes 
2. Band (1828)
Entstehung
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den ich jetzt gierig mit vollen Zuͤgen ſchluͤrfen will! In ſtiller, milder, freundlicher Herbſtnacht, ruhig, frohlich, ohne Sorgen ſo ſuͤßen Phanta⸗ ſien nachhängen zu konnen, zu welchen ein guͤ⸗ tiges Geſchick mir hinlaͤnglich Stoff bot?

Was weiß ſo ein Johann vom eigentlichen Genuß! Von wahrem Seelengenuß! raiſonirte ich weiter, indem ich mir freudig die Haͤnde rieb⸗ Ihm geht freilich der Triumph verloren, als Leib⸗ kutſcher des neuen Gutsherrn Morgen durch die Reihen der geſchmuͤckten Dirnen und Burſche, in der Prachtlivree paradiren zu koͤnnen ihm waͤre wohl auch mancher ſchoͤne Blumenſtrauß zu Theil geworden, manches Maͤdchens Auge haͤtte freundlich nach ihm geſchaut vielleicht haͤtte ihm manch' ſchelmiſches Geſicht hold ge⸗ lächelt doch dies Alles kann ich nicht be⸗ ruckſichtigen; ich, in deſſen Buſen Millionen ſuͤße Phantaſien ſchlummern, die ſo ein veran⸗ ſtalteter Einzugsſchmaus mit ſeinem kalten Ge⸗ praͤnge nur ertoͤdten muͤßte!

Johann fuhr vor. Ich warf mich in die weichen Saffiankiſſen ich ſchob den Hut aus der Stirn und lächelte freundlich und mild, wie