Teil eines Werkes 
[1. Band] (1828)
Entstehung
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Haus mit ſeinen freundlichen Bewohnerinnen zeigte. Wie oft hatte ich da, in ſuͤßem Nichts⸗

thun, manch' halb Stuͤndchen mit dem Rücken

zum Fenſter gekehrt geſeſſen, und unbemerkt und ungeſehen die loſen, reizenden Mädchen belauſcht, die ganz rückſichtslos in meine Fen⸗ ſter lächelten, mit einander wispernd und ki⸗ chernd, ſich von dem fleißig Leſenden unbemerkt glaubend.

Freilich war dies Alles aus Gruͤnden mir in den letzten Tagen zur wahren Höͤllenqual geworden— doch, ehe dieſe Tage gekommen, wie oft hatte es mich da nicht erfreut!— Ach, es war doch eine ſchöne Zeit— und wie ge⸗ ſagt, mein neues Quartier hatte nicht halb den Reiz fuͤr mich, wie das ſo ſchnell verlaſſene! An's Fenſter mochte ich nun gleich gar nicht treten; dort arbeitete im Parterre ein Grob⸗ ſchmidt mit ſeinen Geſellen; eine Treppe höher gähnte mich das gelbe Geſicht einer alten Bet⸗ ſchweſter an, und vom Dache herab begrußten mich gar die ſchmutzigen Geſichter einiger ben⸗ gelhaften Schuſterjungen. 6

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